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Nachfolgend geben wir Auskünfte über Konjunkturaussichten und informieren Sie immer aktuell über wissenswerte Daten, Zahlen und Fakten.




 



Der weltweite Wirtschaftsaufschwung der vergangenen Jahre wird sich nach Auffassung des Münchener Ifo-Instituts nicht weiter fortsetzen.

Der Boom der Weltwirtschaft ist zu Ende, nachdem sich die USA immer mehr auf eine Rezession zubewegen.Viele meinen, dass eine Rezession in den USA keine Auswirkungen auf die Weltwirtschaft hat, da China nun an die Stelle der USA getreten sei, aber das ist eine Illusion. Obwohl China weiterhin wächst, ist das ökonomisches Gewicht immer noch klein.

Viele Jahre haben die Bürger in den USA über ihre Verhältnisse gelebt, mit einer Sparquote der Haushalte nahe bei null und Investitionen, die fast ausschließlich vom Ausland finanziert worden sind. Überall auf der Welt begreifen nun die Banken die schmerzliche Wahrheit, dass die Schulden, mit denen die Amerikaner ihren Konsumboom finanzierten, nicht notwendigerweise zurückgezahlt werden.



Die Wirtschaft der 15 Länder der Eurozone wird 2009 nur um 0,1 (!) Prozent wachsen und nicht wie von der EU-Kommission noch im November vorhergesagt um 2,2 Prozent. Davon geht die Brüsseler Behörde in ihrer Zwischenprognose für die größten EU-Volkswirtschaften aus. Grund für die gedämpfteren Konjunkturaussichten sind die sich hinziehende Finanz- krise, der Wachstumseinbruch in den USA und die hohen Energiekosten.




 

Es erscheint fraglich, ob die Konjunkturprogramme der Bundesregierung die Wirtschaft schnell erreichen. Möglicherweise wird zuviel Geld in staatliche Investitionen gepumpt. Viele meinen, dass die Regierung besser beraten gewesen wäre, sich auf schnelle und kräftige Steuer- und Abgabensenkungen zu konzentrieren.



Allerdings ist die deutsche Wirtschaft oftmals belastbarer als von vielen Experten angenommen.

Die dunklen Wolken am Konjunkturhimmel werden sich möglicherweise in der zweiten Jahreshälfte wieder verziehen. Die Zuversicht der Finanzanalysten stützt sich vermutlich auf die Hoffnung, dass bei der Finanzmarktkrise das Schlimmste bis Mitte des Jahres überwunden sein wird und die Konjunkturdynamik sich nicht stärker abschwächt als bisher erkennbar. Ausgehend von der momentanen Situation in Deutschland rechnen Experten damit, daß sich die Konjunktur ab September 2009 wieder belebt.

Ferner ist zu erwarten, daß der US-Dollar gegenüber dem Euro wieder an Wert gewinnen wird. Dies dürfte den exportorientierten Branchen in Deutschland zugute kommen.



"Die Zukunft erkennt man nicht, man schafft sie!"