Zahlen, Daten, Fakten

Das ändert sich 2012


Am 01. Januar 2012 sind eine ganze Reihe von Gesetzesänderungen in Kraft getreten:




 

Anhebung des Rentenalters



Ab 2012 beginnt die schrittweise Anhebung des gesetzlichen Rentenalters von 65 auf 67 Jahre. Die Übergangsphase dauert 18 Jahre. Auch bei öffentlich geförderten Privatrenten verschiebt sich der Rentenstart. Neu abgeschlossene Riester- und Rürup-Verträge dürfen als frühesten Auszahlungstermin das 62. Lebensjahr vorsehen. Bislang lag die Grenze bei 60 Jahren. Das gleiche gilt für private Lebensversicherungen. Beginnen die Auszahlungen aus diesen Verträgen vor dem 62. Lebensjahr, entfallen Zulagen und Steuervorteile.




 

Beitragsbemessungsgrenzen



Die bundeseinheitliche Beitragsbemessungsgrenze in der Kranken- und Pflegeversicherung steigt von 3.712,50 Euro auf 3.825 Euro monatlich. Das entspricht einem Jahreseinkommen von 45.900 Euro. Ab 2012 müssen sich Beschäftigte bis zu einem Monatseinkommen von 4.237,50 Euro gesetzlich kranken- versichern, die Jahresgrenze beträgt 50.850 Euro. Bislang lagen die Sätze bei 4.125 Euro/49.500 Euro. Die Beitragsbemessungsgrenze für die gesetzliche Renten- und Arbeitslosenversicherung steigt ab Januar in den alten Bundesländern um 100 Euro auf 5.600 Euro pro Monat. Die Jahresgrenze beträgt dann 67.200 Euro. In den neuen Bundesländern bleibt die Grenze bei 4.800 Euro/57.600 Euro unverändert. Der Beitragssatz zur gesetzlichen Rentenversicherung verringert sich von 19,9 auf 19,6 Prozent.



Betriebliche Altersvorsorge



Bis zu vier Prozent der jährlichen Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Rentenversicherung können Beschäftigte in eine Pensions- kasse, Pensionsfonds oder eine Direktversicherung überweisen. Im Jahr 2012 steigt die Bezugsgröße auf 67.200 Euro, damit bleiben Einzahlungen von bis zu 2.688 Euro von Steuern und Sozialabgaben verschont. Die Bemessungsgrenze gilt bundeseinheitlich.




 

Lebensversicherung



Am 01. Januar 2012 ist der garantierte Mindestzins für neu abgeschlossene private Lebens- und Rentenversicherungen von 2,25 auf 1,75 Prozent gesunken. Die Auswirkung dürften Versicherte allerdings nur selten spüren, da der Garantiezins nur in Ausnahmefällen greift.




 

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Kapitaleinkünfte: Was bleibt steuerfrei?

Der Sparerfreibetrag wird seit 2009 durch den Sparer-Pauschbetrag abgelöst. Die tatsächlichen Werbungskosten sind durch den Ansatz des neuen Sparer-Pauschbetrages abgegolten. Der Ansatz der tatsächlichen Werbungskosten ist nach § 20 Abs. 9 Satz 1 2. Halbsatz EStG ausgeschlossen.




 

Berufstätige können jetzt höhere pauschale Werbungskosten geltend machen. Der Arbeitnehmer- pauschbetrag klettert von bislang 920 auf 1.000 Euro.



Aufgrund der Abgeltungswirkung des Sparer-Pauschbetrages sind u.a. folgende Aufwendungen bei der Einkünfteermittlung zukünftig nicht mehr (gesondert) abzugsfahig:

- Fremdkapitalzinsen / Schuldzinsen für refinanzierte Kapitalanlagen,
- Abschlussgebühren,
- Vermögensverwaltungsgebühren,
- Depot- und Kontoführungsgebühren



"Bestraft" werden alle, die Ihr Geld in festverzinslichen Anlageformen wie Anleihen, Rentenfonds, Sparbücher und auf den beliebten Tagesgeldkonten geparkt haben.



Für den informierten Investor bedeutet dies: Steuereffiziente Produkte werden immer wichtiger. Anleger, die heute schon ihren Freibetrag ausschöpfen, sollten dann noch mehr auf Alternativen achten.

Wir beraten Sie gern bei Investments mit attraktiven Nachsteuerrenditen. Um kostenfrei und unverbindlich Informationsunterlagen anzufordern: wechseln Sie hier zu unserem Kontakt-Formular.



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Einkommensteuertarif


Tarifaufbau (gemäss § 32 a Abs. 1, § 52 Abs. 41 EStG)






 

  2010 - 2012  
Grundfreibetrag   
Grundtabelle  8.004  
Splittingtabelle  16.009  
Progressionszone mit ansteigenden Grenzsteuersätzen von   14,0 - 42,0 %  
Obere Proportionalstufe mit konstantem Grenzsteuersatz von  45,0 %  


Der Grundfreibetrag
Jedem Bürger steht ein Grundfreibetrag von 8.004 Euro pro Kalenderjahr zur Verfügung. Einkommensteuern muss er dafür nicht zahlen. Für verheiratete Paare bleiben 16.009 Euro künftig nach Abzug von Werbungskosten und anderen Aufwendungen vom Zugriff des Fiskus verschont.



Der Einkommensteuertarif
Je höher das zu versteuernde Einkommen ist, desto höher ist auch der jeweilige Steuersatz. Der niedrigste - auch Eingangssteuersatz genannt - beträgt 14 Prozent (2009: 15 Prozent) und beginnt nach dem Überschreiten des Grundfreibetrages.

Der Spitzensteuersatz für zu versteuernde Einkommen von 42 Prozent gilt ab 2010 bei 52.882 Euro/105.764 Euro (Ledig/Verheiratet).
Seit dem 1. Januar 2007 beträgt der Höchstsatz für zu versteuernde Einkommen 45 Prozent (Reichensteuer) und greift in 2010 ab 250.731 Euro/501.462 Euro (Ledige/Verheiratete).



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Investieren, wo die Wirtschaft expandiert !

Anleger sollten ihr Geld möglichst dort investieren, wo die Volkswirt- schaften am kräftigsten wachsen. Allerdings muß sich das Wachstum bereits stabilisiert haben und keine Inflationsgefahr bestehen.




 

Jedoch: Momentan werden Investoren hin- und hergerissen zwischen den deflationären Folgen der Finanzkrise und den inflationären Gefahren, die aus den Gegenmaßnahmen der Notenbanken erwachsen. Empfehlenswert sind deshalb Anlagen, die sich für beide Extremszenarien eignen.

Verlierer sind jene Anleger, die ihr Geld auf dem Sparbuch oder langfristig festverzinslich angelegt haben. In einem Umfeld, in dem Staatsschulden und das Bankensystem derartig unter Druck stehen, bieten liquide Mittel und Staatsanleihen den Anlegern möglicherweise nicht mehr die Sicherheit, die sie bislang erwarten konnten.



Vermeintlich "sichere Anlagen" sind nicht mehr das, was sie zu sein scheinen.



Dagegen sind Aktien gesunder multinationaler Unternehmen mit soliden Bilanzen, die weiterhin hohe Dividenden ausschütten, derzeit eine gute Wahl. Zwar können Aktienkurse kurzfristig stärker schwanken, aber ein Aktienportfolio hochrentabler Unternehmen mit attraktiven Bewertungen und gesunden Dividendenerträgen von rund 3,5 Prozent bis über 5,0 Prozent kann mehr Sicherheit bieten, als die Anleihen der meisten Länder mit AAA-Rating oder die Einlagenkonten der meisten europäischen Banken.

Derartige Dividenden sind eine angemessene Entschädigung für kurzfristige Kursschwankungen, die Anleger einfach aushalten müssen.




 

Auch wer in inflationsgesicherte Sachwerte wie Immobilien, Schiffsbeteiligungen und/oder in Unternehmen der Energiebranche oder der Infrastruktur investiert, liegt sicher nicht falsch.



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Trends und Prognosen:


Zu viele Anleger orientieren sich an Prognosen und Trends. Konzentrieren Sie sich lieber auf die tatsächlichen Unternehmenswerte. Dann werden Sie auch die höheren Gewinne erzielen.




 

Wenn irgendeine Methode, Wertpapiere auszuwählen, in Mode kommt, sollten Sie nicht zögern, von der modischen zu einer unpopulären Vorgehensweise zu wechseln. Denn wenn zu viele Anleger das gleiche denken und tun, verliert jede Auswahlmethode und jedes Timing die Wirkung.



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Rat für Fondsanleger: Antizyklisch investieren

Wenn es um Investmentfonds geht, tun sich die Deutschen schwer damit, neue Wege zu gehen. So hielten sie sich vergangenes Jahr vorwiegend an Rentenfonds, obwohl hier nur äußerst dürftige Renditen zu erzielen waren.

"Der Bärenmarkt an den Aktienbörsen ist vermutlich vorbei, aber die hiesigen Anleger verhalten sich immer noch so, als würde der nächste Einbruch unmittelbar bevorstehen", so formuliert es ein Fondsexperte. Dadurch verschenken viele Investoren wertvolle Renditepunkte. "Was den Fondskauf angeht, verhalten sich die Deutschen meist extrem prozyklisch. Das ist am Kapitalmarkt das Dümmste, was man machen kann."




" Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muß man vor allem ein Schaf sein".

(Albert Einstein)




 

Wenn es an den Börsen einen Trend gibt, werden darauf abgestimmte Produkte oft mit enormen Verzögerungen angeboten. Flexiblere Investoren haben dann bereits einen Großteil der Kursgewinne eingefahren.

Viele Anbieter schreiben die Trends des vergangenen Jahres fort und empfehlen u.a.

"Absolute-Return-Fonds" oder sogenannte "Garantieprodukte",

bei denen Anleger auf Kosten der Rendite einen Risikopuffer erhalten. Kommentare der Experten: "Wenig berauschend", "Beliebt, aber überflüssig!"



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Folgen Sie nicht der breiten Masse ...


Erfahrungsgemäß tun Anleger gut daran, nicht unbedingt jene Produkte zu kaufen, die von den Banken und Investmentgesellschaften mit großem Tamtam angepriesen werden.




 

Sinnvoll ist, sich zuerst ein eigenes Bild von den Chancen und Risiken auf dem Kapitalmarkt zu machen und dann gezielt in einem zweiten Schritt die auf dem Gebiet jeweils besten Fonds auszuwählen.

Wir empfehlen uns den Investoren, die diese Auswahl gemeinsam mit einem unabhängigen Finanzberater treffen wollen. Wenn Sie Fragen haben, können Sie gern mit uns Kontakt aufnehmen. Telefongespräche kosten bei uns nichts!



Wenn Sie Ihr Geld anlegen, sollten Sie eines immer vor Augen haben: Ihr oberstes Ziel ist der höchstmögliche reale Gesamtgewinn nach Steuern.




"Streben Sie nach dem höchstmöglichen Gewinn"

(Sir John Templeton)




 

...sondern suchen Sie nach Werten und Chancen!



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